
Social Media für Krankenhäuser und Kliniken
Workshop, Implementierung, Betreuung
Fokus: Recruiting, Reputation, Patientenkommunikation. Mit klaren Freigaben und machbaren Abläufen.
Montagmorgen. Der Dienstplan ist knapp. In der Notaufnahme stapeln sich die Fälle. Im Büro klingelt das Telefon, weil wieder jemand wissen will, warum ein Termin so lange dauert. Und irgendwo im Hintergrund läuft Ihr Außenbild weiter, ganz ohne Sie. In Kommentaren, in Bewertungen, in dem einen Screenshot, der im Ort schneller die Runde macht als jede Pressemitteilung.
Social Media ist kein Zusatz. Es ist ein Fenster in Ihre Kultur. Bewerbende schauen hinein und suchen Antworten, bevor sie sich melden. Angehörige schauen hinein und prüfen, ob sie Ihnen vertrauen können. Die Region schaut hinein und entscheidet, ob sie Ihre Klinik als verlässlich erlebt oder als anonymen Apparat.
Viele Häuser versuchen es trotzdem mit Einzelposts. Einmal ein Azubi-Video. Einmal ein Stellenaufruf. Einmal ein Dankeschön an das Team. Das Problem ist selten die Idee. Das Problem ist der fehlende Betrieb. Ohne klare Rollen, ohne sichere Freigaben, ohne einen Rhythmus, der auch dann hält, wenn die Woche eskaliert, wird Social Media zum Stressfaktor. Und dann wird es leise. Wochenlang. Monate. Genau diese Lücken kosten Vertrauen, Bewerbungen und Rückhalt.
Wir machen daraus ein System. Nicht lauter, sondern verlässlicher. Ein Prozess, der zu Schichtdienst und Klinikrealität passt. Mit Leitplanken für Datenschutz und Risiko, mit Formaten, die Sie wiederholen können, und mit einer Sprache, die medizinische Qualität verständlich macht, ohne sich anzubiedern.
Was Kliniken heute wirklich brauchen
Die Frage lautet nicht, ob Sie posten sollten. Die Frage lautet, ob Ihr Haus als verlässlich wahrgenommen wird, wenn niemand aus Ihrem Team gerade Zeit hat, etwas zu erklären. Social Media wirkt immer. Entweder als stille Bestätigung oder als stilles Fragezeichen.
In Krankenhäusern und Kliniken gelten andere Regeln als in Konsumwelten. Sie arbeiten unter hoher Verantwortung. Sie tragen Datenschutz nicht als Pflicht, sondern als Schutz. Sie brauchen Inhalte, die weder Patientendaten riskieren noch sterile PR-Floskeln wiederholen. Und Sie brauchen ein Setup, das nicht an einer Person hängt.
Darum denken wir Social Media als Klinikprozess. Mit klarer Governance. Mit einem Redaktionssystem, das im Alltag tragfähig ist. Und mit Formaten, die Vertrauen bauen, statt nur Reichweite zu jagen.

Klarer Prozess
statt Einzelaktionen
Sichere Freigaben
statt Bauchgefühl
Content für Wirkung
Recruiting und Reputation
Was Sie am Ende in der Hand haben
- Einen klaren Kanal-Fokus: LinkedIn, Instagram, Facebook nach Rolle und Ziel.
- Einen Redaktionsrhythmus, der zu Schichten und Ressourcen passt.
- Ein Format-Set, das wiederholbar ist und echte Einblicke ermöglicht.
- Eine Freigabe-Logik mit Risiko-Klassen, damit Teams sicher bleiben.
- Vorlagen für Texte, Bildbriefings und Serien, die schnell entstehen.
- Ein Reporting, das Wirkung misst, ohne Ihr Team zu belasten.
Wichtig: Wir bauen auf Machbarkeit. Lieber stabil und wiederholbar als ambitioniert und tot nach vier Wochen.
Unsere Leistungsmodule
Sie können mit einem Workshop starten oder direkt in die Umsetzung gehen. Entscheidend ist, dass die Rollen im Haus klar sind und der Prozess trägt.
1. Social Media Workshop in der Klinik
Ein Tag, der Ordnung schafft. Wir priorisieren Ziele, klären Zuständigkeiten und definieren Leitplanken. Danach weiß jedes Team, was zu tun ist. Und genauso wichtig: Was bewusst liegen bleibt.
- •Ziele priorisieren: Recruiting, Reputation, Patientenkommunikation.
- •Plattformrollen festlegen und redaktionell übersetzen.
- •Themenfelder definieren, die zur Marke und zur Realität passen.
- •Redaktionsprozess aufsetzen: Rollen, Freigaben, Takt.
- •Formatbibliothek bauen: Serien, wiederkehrende Bausteine.
Output: 30-Tage-Startplan, Redaktionsboard-Struktur, Freigabe-Checkliste.
2. Implementierung und Setup
Aus Konzept wird Betrieb. Wir setzen Strukturen auf, erstellen Templates, trainieren die Beteiligten und stabilisieren den Ablauf. Ihr Team soll nicht nur verstehen, was zu tun ist. Es soll es auch schaffen.
- •Kanal- und Profilsetup, Struktur und Standards.
- •Template-Set: Post, Carousel, Story, Kurzvideo, LinkedIn-Formate.
- •Redaktionsboard und Meeting-Rhythmus.
- •Review-Gate vor Veröffentlichung, inklusive Eskalationsweg.
- •Schulung: Schreiben, Bildbriefing, kurze Videologik, Moderation.
3. Laufende Betreuung und Redaktion
Kontinuität ohne Alarmzustand. Wir planen, begleiten, produzieren mit Ihnen und geben Führungssicherheit, wenn Themen sensibel werden. Ihr Außenbild bekommt Stabilität. Ihr Team bekommt Entlastung.
- •Redaktionsplanung, Themensteuerung, Serienpflege.
- •Sparring für Kommunikation, HR, Pflegedirektion, Geschäftsführung.
- •Produktion und Coaching nach Bedarf.
- •Reporting und Kurskorrektur im Monatsrhythmus.
So läuft die Zusammenarbeit
Kickoff und Realitätscheck
Ziele, Ressourcen, Freigaben, No-Gos. Wir klären, was geht und was riskant wäre.
Leitplanken und Formate
Wir bauen eine Formatbibliothek, die leicht produzieren lässt und trotzdem Substanz hat.
Produktion und Publishing
Wir führen den Rhythmus ein, bis er selbstverständlich wird.
Lernen und Schärfen
Wir messen wenig, aber richtig. Dann justieren wir nach, ohne hektisch zu werden.
Content, der Vertrauen aufbaut und Recruiting unterstützt
Klinik-Content wirkt dann, wenn er ein echtes Bild zeichnet. Nicht privat. Nicht riskant. Sondern menschlich und professionell zugleich. Menschen wollen sehen, wie Zusammenarbeit funktioniert, wie Führung Verantwortung übernimmt und wie Qualität im Alltag gelebt wird.
"Ein Blick in den Ablauf" (ohne Patientendaten)
"Was gute Pflege im Alltag bedeutet" (Teamsicht, Haltung, Qualität)
"Warum wir hier arbeiten" (ehrliche Motive statt Floskeln)
"Führung erklärt Entscheidungen" (Orientierung statt Verteidigung)
"Ausbildung und Entwicklung" (Weg statt Werbespruch)
"Region und Verantwortung" (Verankerung im Umfeld)

Regel: Keine Patienten, keine Einzelfälle, keine identifizierbaren Details. Dafür klare Prozesse, Menschen im Team, Haltung in Entscheidungen.
Drei typische Ausgangslagen, drei saubere Lösungen
Ausgangslage
Viele Klicks, wenige passende Bewerbungen.
Hebel
Rollen und Zielgruppen pro Kanal geklärt, Serienformat eingeführt, CTA-Kette sauber gebaut.
Wirkung
Mehr passende Gespräche, weniger Streuverlust.
Ausgangslage
In der Region kursieren Gerüchte, Kommentarspitzen nehmen zu.
Hebel
Facebook als Regional-Kanal strukturiert, Erklärformate etabliert, Moderationsregeln definiert.
Wirkung
Mehr Rückhalt, weniger Eskalation.
Ausgangslage
Kultur intern stark, extern wirkt alles anonym.
Hebel
LinkedIn-Formate für Führung und Team, wiederholbarer Takt, klare Bildsprache.
Wirkung
Mehr Orientierung, mehr Glaubwürdigkeit.
Eigene Reichweite
Über 55.000 Follower auf Facebook
Wir kennen Social Media in der Pflege nicht nur aus der Beratung. Seit Jahren betreiben wir selbst einen der reichweitenstärksten Kanäle im deutschsprachigen Pflege-Bereich. Wir wissen, was funktioniert, weil wir es jeden Tag selbst machen.
@pflegediezukunft
55k+
Follower
10+
Jahre aktiv
Häufig gestellte Fragen
Wie oft müssen wir posten?
Zwei bis drei Beiträge pro Woche reichen, wenn Rolle, Format und Prozess stimmen.
Wer muss freigeben?
Eine klare Freigabeinstanz plus Stellvertretung. Sonst steht alles im Urlaub.
Welche Plattform zuerst?
LinkedIn für Arbeitgeberglaubwürdigkeit und Führung. Instagram für Kultur. Facebook für Region und Dialog.
Dürfen wir aus dem Alltag posten?
Ja, wenn Datenschutz, Einwilligungen und No-Patient-Data-Regeln konsequent sind.
Brauchen wir Reels?
Optional. Kurzvideo funktioniert gut, wenn Produktion einfach bleibt und die Botschaft klar ist.
Können wir das intern machen?
Ja. Dann brauchen Sie Training, Vorlagen und einen Prozess, der nicht an einer Person hängt.
Wie messen wir Erfolg?
Bewerbungsqualität, Terminquote, Profilaufrufe, Engagement-Qualität, regionale Reichweite. Weniger Eitelkeit, mehr Wirkung.
Wenn Social Media bei Ihnen endlich halten soll
Wenn Sie Social Media als verlässlichen Kanal für Recruiting und Vertrauen aufsetzen wollen, starten wir mit einem kurzen Erstgespräch. Wir klären Ziele, Aufwand und einen realistischen Weg, der zu Ihrer Klinik passt.
Leitfaden lesen: Social Media im Krankenhaus