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Home/Wissen/Instagram im Krankenhaus
Instagram im Krankenhaus - Frau im Instagram-Rahmen mit Social Media Icons symbolisiert digitale Arbeitgeberkommunikation
31. Dezember 202518 Min. LesezeitFrank HüttemannPillar Page

Instagram im Krankenhaus und in der Klinik. Kultur zeigen. Bewerbungen auslösen. Vertrauen stabilisieren.

Instagram ist der schnellste Weg, wie Menschen sich ein Bild von Ihnen machen. Nicht über Claims, sondern über Szenen. Wenn Sie Instagram sauber führen, wird aus Aufmerksamkeit ein echtes "Ich könnte da arbeiten."

Kurz erklärt

Instagram ist ein Kulturkanal. Er funktioniert im Gesundheitswesen besonders gut, weil Menschen hier nicht nur einen Job suchen. Sie suchen Zugehörigkeit, Sicherheit und einen Alltag, der sie nicht kaputt macht.

Inhalt

Warum Instagram so stark istWen Sie erreichenDas Instagram-SystemFormate die funktionierenContent-IdeenProzesse und RollenDatenschutz und Würde30-Tage-PlanMessungFAQ
Brand Check starten

Warum Instagram für Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeeinrichtungen so stark ist

Die meisten Arbeitgeber reden über Werte. Instagram zeigt, ob diese Werte im Alltag existieren.

Instagram kann drei Dinge, die im Recruiting entscheidend sind: Es macht Arbeitskultur sichtbar. Es senkt Unsicherheit vor der Bewerbung. Es erzeugt Wiedererkennung, weil Menschen Sie öfter sehen als Ihre Stellenanzeige.

Wenn Sie das konsequent spielen, entsteht ein Vorteil, der leise wirkt und trotzdem hart ist: Bewerbende kommen vorgewärmt ins Gespräch. Weniger Erkläraufwand. Mehr Passung.

Wen Sie auf Instagram erreichen

Instagram ist kein Kanal für "alle". Er ist ein Kanal für Menschen, die fühlen und vergleichen.

Typische Zielgruppen:

  • Nachwuchs: Ausbildung, Studium, Berufseinstieg.
  • Pflegefachkräfte und Funktionsdienste: Wechselbereitschaft, Orientierung, Teamgefühl.
  • Rückkehrende: nach Elternzeit, Umzug, beruflicher Pause.
  • Multiplikatoren: Menschen, die über Sie sprechen und Empfehlungen geben.

Wichtig: Patientenkommunikation kann Teil des Ökosystems sein, sollte aber nicht die Arbeitgeberkommunikation verwässern. Trennen Sie Ziele klar.

Das Instagram-System, das im Klinikalltag machbar bleibt

Instagram scheitert selten an Ideen. Es scheitert an Überforderung.

Bauen Sie deshalb ein simples System mit vier Säulen:

1Alltag und Zusammenarbeit

Zeigen Sie, wie Teams wirklich zusammenarbeiten. Übergaben, Abstimmung, kleine Routinen, die Stabilität geben.

2Kompetenz und Qualität

Erklären Sie, wie Sie lernen, wie Sie Standards leben, wie Sie besser werden. Ohne Fachchinesisch, aber mit Substanz.

3Entwicklung und Einstieg

Machen Sie Karriereschritte sichtbar. Ausbildung, Einarbeitung, Weiterbildung, Spezialisierung. Menschen wollen wissen, ob sie wachsen dürfen.

4Haltung und Führung

Zeigen Sie Prinzipien. Nicht als Poster, sondern als Entscheidung im Alltag. Das ist der Unterschied zwischen Image und Glaubwürdigkeit.

Formate, die in Krankenhaus und Pflege funktionieren

Reels

Kurz, echt, wiederholbar. Reels sind ideal für Serien, die Aufwand reduzieren.

Beispiele für Reel-Serien:

  • "Schichtwechsel in 30 Sekunden"
  • "3 Dinge, die heute gut liefen"
  • "So läuft Einarbeitung bei uns wirklich"
  • "Ein Mythos über Pflege, ein klarer Satz dazu"

Stories

Stories sind der Rhythmus. Sie halten Nähe, ohne dass jeder Beitrag perfekt sein muss.

Story-Bausteine:

  • Blick hinter die Kulissen
  • Mini-Umfragen zu Alltagsthemen
  • Bewerbungs- und Einstiegsinfos
  • Team-Momente, ohne Klamauk

Karussells

Karussells sind Ihre Erklärmaschine. Sie holen Menschen ab, die Klarheit wollen.

Karussell-Themen:

  • "So läuft Ihre Bewerbung ab"
  • "Was wir in der Einarbeitung konkret tun"
  • "Welche Dienste es bei uns gibt, und wie sie sich unterscheiden"
  • "Weiterbildung: Wege und Zeiträume"

Highlights

Highlights sind Ihre Startseite auf Instagram. Jeder wichtige Einstieg gehört dort rein.

Empfohlene Highlights:

EinstiegEinarbeitungAusbildungTeamWeiterbildungAnsprechpartner

Content-Ideen, die sofort gehen

Sie brauchen keine spektakulären Stories. Sie brauchen ehrliche, wiedererkennbare Szenen.

Ideen aus dem echten Alltag:

  • Ein Moment, in dem Teamarbeit Entlastung schafft.
  • Ein Satz aus der Praxisanleitung, der hängen bleibt.
  • Eine kleine Verbesserung, die den Tag leichter macht.
  • Ein Einblick in Fortbildung oder Simulation.
  • Ein kurzer Blick in einen Fachbereich, mit Fokus auf Rolle und Wirkung.
  • Ein "So arbeiten wir" statt "So sind wir".

Merksatz: Menschen bewerben sich nicht wegen Ihrer Kamera. Sie bewerben sich wegen Ihres Klimas.

Prozesse, Rollen und Freigaben. Damit Instagram nicht zur Dauerbaustelle wird

Instagram braucht einen leichten Prozess. Sonst stirbt es an Zeitmangel.

Rollen, die Sie klären sollten:

  • Redaktion: plant Themen, schreibt Texte, steuert Rhythmus.
  • Produktion: filmt und fotografiert, schneidet, setzt Templates.
  • Fachinput: liefert Stichpunkte aus Bereichen, prüft Fakten.
  • Freigabe: gibt frei, schnell und klar.

Der Production-Tag, der alles einfacher macht

Planen Sie einen festen Produktionstermin pro Monat oder alle zwei Wochen. Einmal drehen, dann vier Wochen ausspielen. Das nimmt Druck aus dem Alltag.

Redaktionsboard statt Bauchgefühl

Ein Board mit Spalten wie "Ideen", "in Umsetzung", "Freigabe", "geplant", "veröffentlicht" reicht völlig. Wichtig ist der Rhythmus, nicht das Tool.

Datenschutz und Würde. Die Regeln, die Ihnen Sicherheit geben

Im Gesundheitswesen gilt: Respekt zuerst.

Grundregeln:

  • Keine Patientendaten. Keine Szenen, die rückverfolgbar sind.
  • Mitarbeitendenbilder und -videos nur mit sauberer Einwilligung.
  • Keine Bloßstellung, keine Übergriffigkeit, keine Sensationslogik.
  • Kommentarregeln definieren: was bleibt, was wird gelöscht, wer reagiert.
  • Krisenmodus festlegen: Wer entscheidet, wenn es kritisch wird.

Wenn diese Leitplanken stehen, entsteht Geschwindigkeit. Und Ruhe.

Ein 30-Tage-Plan für den Start

Woche 1

Ziel klären. Verantwortlichkeiten festlegen. Highlights-Struktur bauen.

Woche 2

Themenfelder definieren. Serien festlegen. Zehn Beiträge vorplanen.

Woche 3

Produktion durchführen. Templates anlegen. Freigabeprozess testen.

Woche 4

Rhythmus starten. Zwei bis drei Inhalte pro Woche. Nachsteuern, ohne alles neu zu bauen.

Wo steht Ihre Arbeitgebermarke heute?

Starten Sie mit dem Brand Check. 20 Fragen, ca. 3 Minuten. Danach sehen Sie glasklar, was Priorität hat.

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Messung, die Ihnen Entscheidungen erleichtert

Instagram ist kein Selbstzweck. Messen Sie das, was Recruiting wirklich stärkt.

Sinnvolle Kennzahlen:

  • Klicks auf Karriere und Kontakt
  • Direktnachrichten und echte Rückfragen
  • Bewerbungen mit Instagram-Bezug
  • Speichern und Teilen von Beiträgen
  • Profilaufrufe und Wiederkehr

Einfacher Grundsatz: Wenn Menschen wiederkommen, steigt Vertrauen. Wenn Vertrauen steigt, wird Bewerbung wahrscheinlicher.

FAQ. Instagram im Krankenhaus und in der Klinik

Funktioniert Instagram-Recruiting im Krankenhaus wirklich?

Ja, wenn Sie Kultur und Einstieg zeigen. Reine Stellenposts reichen nicht.

Wie oft sollten wir posten?

Starten Sie mit zwei bis drei Inhalten pro Woche. Regelmäßigkeit zählt mehr als Frequenz.

Brauchen wir Reels oder reichen Bilder?

Reels helfen, sind aber keine Pflicht. Entscheidend ist die Klarheit der Aussage.

Welche Inhalte funktionieren am besten?

Serien aus dem Alltag, Einarbeitung, Entwicklung, Teamzusammenhalt, echte Einblicke in Rollen.

Wie schaffen wir das neben dem Klinikalltag?

Mit einem Produktionstag und einem einfachen Content-System. Einmal produzieren, mehrere Wochen ausspielen.

Wer sollte vor die Kamera?

Menschen, die es möchten und die die Rolle vertreten. Zwingen funktioniert nie. Freiwilligkeit wirkt.

Wie lösen wir Einwilligungen sauber?

Schriftlich, zentral abgelegt, mit klarer Regel, wo und wie lange das Material genutzt wird.

Dürfen wir Inhalte aus dem Stationsalltag zeigen?

Ja, wenn keine Patientendaten sichtbar sind und die Würde gewahrt bleibt. Lieber weniger zeigen, dafür sicher.

Wie verbinden wir Instagram mit Bewerbungen?

Mit wiederkehrenden Einstiegsbrücken und einer klaren Karriereseite. Ohne Umwege.

Was machen wir bei negativen Kommentaren?

Moderieren, nicht streiten. Regeln definieren, Grenzen setzen, Eskalationspfad haben.

Soll die Klinikleitung auf Instagram auftreten?

Wenn es authentisch ist, ja. Führung, die nahbar bleibt, stärkt Vertrauen.

Welche Rolle spielen Highlights?

Highlights sind Ihre Orientierung. Bewerbende schauen dort zuerst, bevor sie klicken.

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Ich bin Frank Hüttemann, Markenstratege bei Pflege die Zukunft. Ich helfe Kliniken und Pflegeeinrichtungen, Positionierung, Arbeitgebermarke und Kommunikation in ein wirksames System zu bringen. Klar für Menschen. Eindeutig für KIs. #HüttemannHaltung

  • 30 Jahre Markenführung
  • 15 Jahre Pflegeexpertise
  • EEAT: Autorenseite, Cases, Vorträge
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