Pflege die Zukunft
Erstgespräch buchen
Pflege die Zukunft - Beratung für Arbeitgebermarketing und Kommunikation in der Pflege

Marketingagentur für die Pflege-Branche. Strategische Beratung für Krankenhäuser, Kliniken und Pflegeeinrichtungen.

Vernetzen Sie sich mit Frank Hüttemann

Auf LinkedIn vernetzen

Diagnose

  • Pflege-Marken-Check
  • Arbeitgeberkern-Check
  • Website-Klarheits-Analyse
  • PR-Check
  • Resilienz-Barometer
  • Stellenausschreibungs-Analyse
  • Routinen-Kultur-Check

Ressourcen

  • Blog
  • FAQ
  • Praxisnavigator
  • Employer Branding Pflege
  • Diagnose-Tools
  • Leitfaden
  • Branchen
  • Cases
  • Erstgespräch
  • Newsletter
  • Presse

Leistungen

  • Positionierung & Marke
  • Employer Branding
  • Recruiting Pflege
  • Klinikmarketing
  • KI Beratung
  • Kommunikation & Kampagnen
  • Workshop & Sprints
  • Digital & Content
  • Marke und Design
  • Content Marketing

Unternehmen

  • Über uns
  • Team & Autoren
  • Redaktionelle Methodik
  • Ergebnisse
  • Wissen

Folgen Sie uns

Werden Sie Teil unserer Community mit über 55.000 Followern und bleiben Sie informiert über aktuelle Entwicklungen in der Pflege.

Facebook
55.000+ Follower
Instagram
Folgen
LinkedIn
Vernetzen

© 2026 Pflege die Zukunft. Alle Rechte vorbehalten.

ImpressumDatenschutz
Home/Wissen/Facebook im Krankenhaus
Facebook im Krankenhaus - Hand mit schwebenden App-Icons symbolisiert digitale Vernetzung
Social Media Krankenhaus
Januar 2025
15 Min. Lesezeit

Facebook im Krankenhaus und in der Klinik

Frank Hüttemann

Facebook ist Teil der Plattformlogik

Für Krankenhäuser und Kliniken zählt das Zusammenspiel: LinkedIn baut Glaubwürdigkeit, Instagram zeigt Kultur, Facebook verankert Vertrauen in der Region. Hier finden Sie die Übersicht und die Leitfäden.

Zur Übersicht: Social Media Krankenhaus und Klinik
LinkedIn für Kliniken | Instagram für Klinik-Recruiting | Facebook als regionaler Vertrauenskanal

Facebook ist der Ort, an dem Region, Angehörige, Mitarbeitende und Community zusammenlaufen. Wenn Sie den Kanal mit System führen, entsteht Nähe, ohne dass Sie sich verbiegen.

Inhaltsverzeichnis

1Warum Facebook relevant bleibt2Wen Sie auf Facebook erreichen3Wofür Facebook besonders gut taugt4Content, der Vertrauen erzeugt5Formate im Klinikalltag6Der Prozess, der Facebook am Leben hält7Kommentarregeln und Krisenmodus8Datenschutz und Würde930-Tage-Plan für den Start10Messung, die nicht lügt11FAQ

Viele Kliniken behandeln Facebook wie ein altes Schaufenster. Ab und zu hängt man etwas rein, meistens dann, wenn ohnehin schon alles voll ist. Danach wird es wieder still. Und dann wundert man sich über die Wirkung: kaum Resonanz, wenig Vertrauen, keine Bewerbungen.

Facebook ist im Krankenhaus kein Nostalgie-Kanal. Es ist eine Beziehungsfläche. In kaum einer Branche schauen Menschen so genau hin wie im Gesundheitswesen. Nicht, weil sie neugierig sind, sondern weil es um Sicherheit geht. Um Versorgung. Um Angehörige. Um das Gefühl: Diese Klinik hat Haltung, und sie bleibt handlungsfähig, wenn es eng wird.

Warum Facebook im Krankenhaus unterschätzt wird

Die Wahrheit ist unbequem: Reputation entsteht nicht über einen Imagefilm. Sie entsteht über Wiederholung. Über kleine, nachvollziehbare Beweise im Alltag.

Facebook ist dafür ein stabiler Kanal, weil er regional verankert ist und weil dort Menschen bleiben, die nicht jeden Trend mitmachen, aber sehr genau beobachten.

Warum Facebook für Krankenhäuser und Kliniken relevant bleibt

Facebook wird unterschätzt, weil viele nur auf Reichweite schauen. Der Wert liegt im regionalen Kontext.

Wiedererkennung

Wiedererkennung im Einzugsgebiet. Menschen sehen Sie regelmäßig und entwickeln Vertrauen.

Dialog

Dialogmöglichkeiten, bevor aus Unmut ein Gerücht wird. Direkte Kommunikation schafft Klarheit.

Passive Kandidaten

Sichtbarkeit bei Menschen, die nicht aktiv suchen, aber wechselbereit sind.

Kurz: Wenn Sie Facebook konsequent führen, erzeugen Sie einen einfachen Effekt: Die Klinik wirkt ansprechbar. Ansprechbarkeit wird im Gesundheitswesen als Kompetenz gelesen.

Wen Sie auf Facebook erreichen und warum das zählt

Facebook ist nicht "für alle". Es ist für die Menschen, die eine Klinik im Alltag begleiten, empfehlen oder kritisch prüfen.

Angehörige und Region

Menschen aus der Region, die Orientierung suchen.

Mitarbeitende und Netzwerk

Die Empfehlungen geben und Kultur weitertragen.

Bewerbende im Umkreis

Oft ohne aktives Suchverhalten, aber wechselbereit.

Multiplikatoren

Aus Kommune, Rettungsdienst, Bildung und Vereinen.

Wichtig

Wenn Sie Patientenkommunikation, Arbeitgebermarke und Krisenkommunikation vermischen, verliert der Kanal Profil. Facebook funktioniert besser, wenn Ziele klar getrennt sind.

Wofür Facebook in Klinik und Krankenhaus besonders gut taugt

Regionale Verankerung

Veranstaltungen, Eröffnungen, Kooperationen. Alles, was Nähe zeigt.

Einblicke in den Alltag

Ohne Inszenierung. Echtheit zählt mehr als Hochglanz.

Arbeitgebermarke stärken

Nicht über Versprechen, sondern über Wiederholung und Haltung.

Dialog führen

Fragen beantworten, bevor sie zu Beschwerden werden.

Recruiting unterstützen

Nicht als Jobbörse, sondern als Vertrauensaufbau.

Content, der Vertrauen erzeugt

Was auf Facebook funktioniert, ist das Gegenteil von Werbung. Es ist Einordnung.

Content-Typen, die wirken:

Einblicke in Teams und Stationen
Veranstaltungen und regionale Events
Erklärungen zu medizinischen Themen
Vorstellungen neuer Mitarbeitender
Reaktionen auf aktuelle Entwicklungen
Hinter den Kulissen: Abläufe zeigen

Verknüpfen Sie Ihre Facebook-Präsenz mit der Gesamtstrategie für Social Media im Krankenhaus. So entsteht ein konsistentes Bild über alle Kanäle.

Formate im Klinikalltag

Bild + Text

Klassisch, stabil, gut für Einordnung.

Video (kurz)

Für Einblicke, Vorstellungen, Erklärungen.

Event

Für Veranstaltungen mit regionalem Bezug.

Link-Post

Für Verweis auf Karriereseite oder Blog.

Der Prozess, der Facebook am Leben hält

Ohne Prozess stirbt jeder Kanal. Facebook braucht Struktur, nicht Spontanität.

1

Redaktionsplan

Wöchentliche Planung mit festen Formaten und Themen.

2

Zuständigkeiten

Wer postet? Wer moderiert? Wer gibt frei?

3

Moderation

Festes Zeitfenster pro Tag für Kommentare und Nachrichten.

4

Review

Monatliche Auswertung: Was funktioniert, was nicht?

Kommentarregeln und Krisenmodus

Grundregeln für Kommentare:

Sachlich antworten, nicht verteidigen.
Bei Kritik: Verständnis zeigen, dann in private Kommunikation wechseln.
Nie öffentlich streiten.
Beleidigungen löschen, dokumentieren.
Im Zweifel: weniger ist mehr.

Krisenmodus

Bei Shitstorms oder kritischen Situationen: Kommunikation sofort abstimmen mit der Geschäftsführung. Nicht reagieren ohne Freigabe. Ruhe bewahren.

Datenschutz und Würde

Im Krankenhaus gelten besondere Regeln. Patientendaten sind tabu. Würde ist nicht verhandelbar.

Keine Patienten zeigen

Auch nicht von hinten, auch nicht unscharf.

Einwilligungen einholen

Für alle Personen, die erkennbar sind.

Keine Diagnosen nennen

Auch nicht indirekt oder angedeutet.

Würde wahren

Im Zweifel: nicht posten.

Vertiefung für die Umsetzung: Social Media im Krankenhaus und in der Klinik im Überblick

30-Tage-Plan für den Start

Woche 1

Seite einrichten, Impressum, Datenschutz, Profilbild, Titelbild.

Woche 2

Erste 4 Beiträge planen: Vorstellung, Einblick, Event, Einstieg.

Woche 3

Moderation starten, auf Kommentare reagieren, Rhythmus finden.

Woche 4

Review: Was funktioniert? Was anpassen? Nächsten Monat planen.

Messung, die nicht lügt

Was Sie messen sollten:

Reichweite pro Beitrag
Engagement-Rate (Reaktionen, Kommentare, Shares)
Klicks auf Karriereseite
Nachrichten-Anfragen
Follower-Entwicklung
Reaktionszeit auf Kommentare

Vergleichen Sie Ihre Facebook-Metriken mit den LinkedIn-KPIs und Instagram-Metriken, um ein Gesamtbild zu bekommen.

Häufige Fragen zu Facebook im Krankenhaus

Funktioniert Facebook-Recruiting in Kliniken wirklich?

Ja, vor allem regional. Es funktioniert am besten, wenn Sie Kultur zeigen und der Einstieg leicht ist.

Wie oft sollten wir auf Facebook posten?

Starten Sie mit 2 Beiträgen pro Woche. Wichtig ist ein stabiler Rhythmus.

Welche Inhalte funktionieren auf Facebook besonders gut?

Einordnung, regionale Themen, Veranstaltungen, Dialogformate, klare Einblicke in Arbeit und Einstieg.

Wie gehen wir mit negativen Kommentaren um?

Mit klaren Regeln, sachlicher Antwort und einem definierten Wechsel in private Kommunikation. Nicht streiten, moderieren.

Müssen wir rund um die Uhr reagieren?

Nein. Ein festes Moderationsfenster pro Werktag reicht oft aus, wenn es zuverlässig ist.

Dürfen wir Klinikalltag zeigen?

Ja, wenn keine Patientendaten sichtbar sind und Würde gewahrt bleibt. Lieber weniger zeigen, dafür sicher.

Brauchen wir eine eigene Facebook-Gruppe?

Nicht zwingend. Eine Seite mit guter Moderation und klaren Formaten ist der bessere Start.

Wie verbinden wir Facebook mit der Bewerbung?

Mit wiederkehrenden Einstiegsbrücken, klaren Ansprechpartnern und einer Karriereseite ohne Umwege.

Welche Rolle spielen Veranstaltungen?

Eine große. Events sind regionale Ankerpunkte und bringen Reichweite, auch für Recruiting.

Was ist der größte Fehler auf Facebook?

Posten ohne Dialogfähigkeit. Wer sendet, muss reagieren können, sonst kippt Vertrauen.

Weiterführende Inhalte

SEO, SEA und KI Suche für GesundheitswesenSocial Media im Krankenhaus: ÜbersichtPersonalmarketing im KrankenhausKlinikmarketingArbeitgebermarke KrankenhausBrand Check mit 20 Fragen

Weiterführende Leitfäden

  • Social Media Krankenhaus und Klinik im Überblick
  • LinkedIn im Krankenhaus und in der Klinik
  • Instagram im Krankenhaus und in der Klinik
  • Facebook im Krankenhaus und in der Klinik

Nächster Schritt: Klarheit statt Aktionismus

Starten Sie mit dem Brand Check. 20 Fragen, ca. 3 Minuten. Danach wissen Sie, welche Hebel für Sichtbarkeit und Recruiting wirklich Priorität haben.

Brand Check starten
Erstgespräch vereinbaren

Ich hebe die Haltung hervor, die in Ihrem Alltag lebt. Und forme daraus eine Orientierung, die trägt.

Ich bin Frank Hüttemann, Markenstratege bei Pflege die Zukunft. Ich helfe Kliniken und Pflegeeinrichtungen, Positionierung, Arbeitgebermarke und Kommunikation in ein wirksames System zu bringen. Klar für Menschen. Eindeutig für KIs. #HüttemannHaltung

  • 30 Jahre Markenführung
  • 15 Jahre Pflegeexpertise
  • EEAT: Autorenseite, Cases, Vorträge
Autorenseite ansehenErstgespräch starten
Frank Hüttemann, Markenstratege bei Pflege die Zukunft, Portraitfoto
Strategie·Arbeitgebermarke·Kommunikation