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2. Januar 2026
18 Min. Lesezeit

Gesundheit und Soziales 2026: Das ändert sich zum Jahreswechsel

Frank Hüttemann

Viele Änderungen starten leise. Sie tauchen auf dem Lohnzettel auf, in der Praxissoftware, im Dienstplan oder in der Notaufnahme. 2026 bringt mehr Kostendruck, mehr Verbindlichkeit in der Digitalisierung und ein paar echte Verschiebungen bei Kompetenzen und Strukturen.

Stand: 2. Januar 2026. Regeln und Ausgestaltung können sich je nach Kasse, Bundesland und Selbstverwaltung im Jahresverlauf konkretisieren.

Inhaltsverzeichnis

1. Beiträge und Grenzen2. Krankenhauslandschaft3. Notfallversorgung4. Qualität: Mindestmengen5. ePA und Digitalisierung6. Pflege: Mehr Verantwortung7. Forschung und Arzneimittel8. Arbeit, Familie, Ehrenamt

1. Beiträge und Grenzen: Was 2026 teurer wird

Zusatzbeitrag in der GKV

Der durchschnittliche Zusatzbeitragssatz ist für 2026 auf 2,9 Prozent festgelegt. Gleichzeitig rechnen Kassenvertreter damit, dass der real erhobene Durchschnitt bei vielen Versicherten faktisch über 3 Prozent liegen kann, weil einzelne Kassen deutlich anheben.

Was das praktisch heißt: Sie spüren es direkt auf Ihrer Abrechnung, wenn Ihre Kasse den Zusatzbeitrag erhöht. Ein Kassenwechsel kann sich rein finanziell lohnen, wenn Leistungen und Service für Sie vergleichbar sind.

Quelle: vdek

Pflegeversicherung

Der Beitragssatz der sozialen Pflegeversicherung liegt weiter bei 3,6 Prozent. Für Kinderlose kommt der Zuschlag hinzu, in Summe sind es 4,2 Prozent.

Quelle: AOK

Beitragsbemessungsgrenzen und Versicherungspflichtgrenze

Beitragsbemessungsgrenze KV/PV

5.812,50 €

pro Monat (69.750 € jährlich)

Versicherungspflichtgrenze

6.450 €

pro Monat (77.400 € jährlich)

Quelle: Bundesregierung

2. Krankenhauslandschaft: Umbau mit Ansage

Krankenhausreform

Der Kurs ist gesetzt: mehr Spezialisierung, weniger parallele Strukturen, klarere Leistungsprofile. Wann und wie stark das bei Ihnen vor Ort ankommt, hängt an der Planung der Bundesländer. Genau deshalb fühlen sich 2026 viele Schritte gleichzeitig konkret und unkonkret an.

Krankenhaus-Transformationsfonds

Für den Umbau steht ein Transformationsfonds bereit. Das politische Signal ist eindeutig: Strukturveränderung soll finanziert werden, nicht nur gefordert. Fördermittel können ab 1. Januar 2026 verfügbar sein.

Quelle: BMG

3. Notfallversorgung: Steuerung statt Dauerstress

Notaufnahmen und Rettungsdienste arbeiten vielerorts am Limit. Deshalb steht die Reform der Notfallversorgung im Fokus, inklusive besserer telefonischer Ersteinschätzung und neuer Versorgungslogik.

Geplante Maßnahmen:

  • Stärkere Verzahnung von 112 und 116117
  • Ersteinschätzung am Telefon, teils per Video
  • Integrierte Notfallzentren (INZ) an ausgewählten Kliniken
Ob und wo das 2026 schon spürbar greift, ist regional und gesetzgeberisch unterschiedlich.

4. Qualität: Mindestmenge bei Herztransplantationen

Für Herztransplantationen gilt ab 2026 eine Mindestmenge von 10 Eingriffen pro Jahr und Standort. Die Logik ist klar: Routine schützt. Team-Erfahrung ist ein Qualitätsfaktor, kein Luxus.

Quelle: Ärzteblatt

5. ePA und Digitalisierung: 2026 wird verbindlicher

ePA: Pflicht zur Nutzung und Dokumentation

Die elektronische Patientenakte (ePA) ist im System. Entscheidend ist 2026 weniger das Prinzip, sondern die Durchsetzung im Alltag: Systeme müssen ePA-konform sein. Wer das nicht nachweist, muss mit Kürzungen bei Pauschalen und mit Abrechnungsproblemen rechnen.

Medikationsliste: nächster Ausbauschritt

Die Medikationsliste ist Teil der ePA. Ab Oktober 2026 soll daraus ein digital gestützter Medikationsprozess werden, inklusive Einnahmehinweisen und zusätzlichen Sicherheitsdaten (z.B. Allergien, Körpergewicht). Das zielt auf mehr Medikationssicherheit, besonders bei Mehrfachverordnungen.

Quelle: Apotheken Umschau

6. Pflege: Mehr Verantwortung, weniger Papier

Befugniserweiterung

Pflegefachpersonen sollen mehr Aufgaben eigenverantwortlich übernehmen können. Welche Leistungen das konkret umfasst, wird 2026 durch Selbstverwaltung und Verträge ausgestaltet. Das ist ein echter Hebel, wenn er sauber umgesetzt wird.

Mehr dazu: Pflegegesetz 2025: Befugniserweiterung erklärt

Bürokratieabbau

Für viele Teams ist das der Punkt, an dem Hoffnung und Skepsis gleichzeitig wohnen.

  • Prüfungen durch den Medizinischen Dienst sollen früher angekündigt werden
  • Bei hohem Qualitätsniveau können Prüfintervalle verlängert werden
  • Dokumentationsumfang wird gesetzlich stärker begrenzt
  • Anträge und Formulare sollen einfacher werden

Das ist kein Glamour-Thema. Es ist die unsichtbare Entlastung, die im Dienst spürbar wird - wenn sie wirklich ankommt.

Prävention und neue Wohnformen

Pflegefachpersonen sollen konkreter beraten und Maßnahmen empfehlen können, um Prävention zielgenauer in die Versorgung zu bringen. Innovative Wohn- und Versorgungsformen sollen leichter umsetzbar werden, damit Versorgung im Quartier nicht an Paragrafen scheitert.

7. Forschung und Arzneimittel

Weniger sichtbar für die breite Öffentlichkeit, für das System aber relevant:

  • Standardvertragsklauseln sollen Vertragsverhandlungen bei klinischen Prüfungen beschleunigen
  • Eine Koordinierungsstelle soll Abläufe zwischen Bundesoberbehörden harmonisieren

Das zahlt auf Tempo ein, wenn Governance und Qualität mitgehen.

8. Arbeit, Familie, Ehrenamt

Mindestlohn

13,90 €

ab 1. Januar 2026 (14,60 € ab 2027)

Minijob-Grenze

603 €

pro Monat (633 € ab 2027)

Kindergeld

259 €

pro Kind und Monat

Übungsleiterpauschale

3.300 €

Ehrenamtspauschale: 960 €

Aktivrente

Mit der Aktivrente kann, wer im Rentenalter freiwillig weiterarbeitet, bis zu 2.000 Euro monatlich steuerfrei hinzuverdienen.

Grundsicherung statt Bürgergeld

Die Umgestaltung der Grundsicherung für Arbeitsuchende ist politisch auf dem Weg, inklusive stärkerer Vermittlungslogik, verbindlicher Mitwirkung und spürbarer Konsequenzen bei Pflichtverletzungen. Details hängen an Gesetzgebung und Umsetzung.

Was ist der rote Faden von 2026?

1

Finanzierung wird enger. Beiträge und Grenzen steigen, Druck bleibt hoch.

2

Strukturumbau wird ernst. Krankenhausreform plus Transformationsfonds sind ein Paket.

3

Digitalisierung wird Pflichtbetrieb. ePA-ready ist kein Projektstatus mehr.

4

Pflege bekommt mehr Spielraum. Entscheidend ist die konkrete Ausgestaltung, nicht die Überschrift.

Wenn Sie 2026 als Systemjahr lesen: Es geht weniger um neue Versprechen. Es geht um Durchsetzung.

Sie brauchen Unterstützung bei der Kommunikation dieser Änderungen?

Wir helfen Ihnen, die Neuerungen 2026 verständlich für Ihre Teams, Patienten und Angehörigen aufzubereiten.

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Häufige Fragen zu den Neuerungen 2026

Steigt mein Krankenkassenbeitrag 2026 automatisch?

Nicht automatisch, aber viele Kassen erhöhen den Zusatzbeitrag. Prüfen Sie die Mitteilung Ihrer Kasse und vergleichen Sie bei Bedarf.

Wie hoch ist der durchschnittliche Zusatzbeitrag 2026?

Er liegt 2026 bei 2,9 Prozent (festgelegt). Real können viele Kassen darüber liegen.

Was ist die Beitragsbemessungsgrenze in der GKV 2026?

5.812,50 Euro pro Monat (69.750 Euro jährlich).

Was bedeutet die Krankenhausreform für meinen Standort?

Die Richtung ist Spezialisierung und Neuordnung. Konkrete Auswirkungen hängen an den Ländern und regionalen Plänen.

Was heißt 'ePA-ready' ab 1. Januar 2026?

Leistungserbringer brauchen Systeme mit Konformitätsbestätigung. Sonst drohen Kürzungen und Abrechnungsprobleme.

Was ändert sich bei der Medikationsliste?

Ab Oktober 2026 soll sie zum digital gestützten Medikationsprozess ausgebaut werden, inklusive Einnahmehinweisen und Sicherheitsdaten.

Was bedeutet Befugniserweiterung in der Pflege konkret?

Pflegefachpersonen erhalten mehr eigenverantwortliche Aufgaben. Welche Leistungen das umfasst, wird 2026 vertraglich konkretisiert.

Steigt das Kindergeld 2026?

Ja. Es liegt ab Januar 2026 bei 259 Euro pro Kind.

Wie hoch sind Übungsleiter- und Ehrenamtspauschale 2026?

3.300 Euro bzw. 960 Euro.

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Ich bin Frank Hüttemann, Markenstratege bei Pflege die Zukunft. Ich helfe Kliniken und Pflegeeinrichtungen, Positionierung, Arbeitgebermarke und Kommunikation in ein wirksames System zu bringen. Klar für Menschen. Eindeutig für KIs. #HüttemannHaltung

  • 30 Jahre Markenführung
  • 15 Jahre Pflegeexpertise
  • EEAT: Autorenseite, Cases, Vorträge
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