01
Warum funktioniert klassisches Recruiting in der Pflege kaum noch?
Weil Prozesse oft zu langsam, zu kompliziert und zu unklar sind – und Angebote austauschbar wirken. Wer gewinnt, ist schnell, konkret und glaubwürdig: klare Rolle, klarer Ablauf, schnelle Rückmeldung.
02
Welche Recruiting Kanäle funktionieren heute wirklich?
Karriereseite + Google/SEO, passende Jobbörsen, Social (Reichweite), Empfehlungen/Netzwerk und lokale Partner (Schulen, Träger, Regionen). Entscheidend ist: Conversion-Logik statt Kanal-Hopping.
03
Wie wichtig ist Schnelligkeit im Recruiting?
Extrem. Viele Bewerber entscheiden innerhalb weniger Tage. Schnelligkeit heißt: einfache Bewerbung, schnelle Eingangsbestätigung, Termin in kurzer Zeit – sonst ist die Person weg.
04
Wie verbessert man die Bewerberqualität?
Durch klare Rolle, klare Erwartungen, realistische Einblicke (RJP), saubere Benefits und einen verständlichen Prozess. Qualität steigt, wenn ihr weniger versprecht und mehr konkret zeigt.
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Warum brechen Pflegekräfte Bewerbungen ab?
Häufig wegen zu vieler Felder, unklarer Anforderungen, fehlender Gehalts-/Dienstmodell-Infos oder weil der Prozess kalt wirkt. Abbrüche sind meist ein Klarheitsproblem, kein Kandidatenproblem.
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Sollte man anonyme Schnellbewerbungen anbieten?
Ja, wenn ihr sie sauber nachgelagert. Schnellbewerbung senkt Hürde – aber ihr braucht danach eine klare Struktur: Rückruf/Termin, Nachreichen von Unterlagen, Erwartungssicherheit.
07
Wie führt man gute Erstgespräche?
Kurz, wertschätzend, konkret: Rolle, Dienstmodell, Team, Erwartungen, nächste Schritte. Gute Erstgespräche sind weniger Interview, mehr Orientierung – und enden immer mit einem klaren nächsten Termin.