01
Warum braucht jede Einrichtung eine Positionierung?
Weil sonst alles gleich klingt – und Entscheidungen schwer werden (intern wie extern). Positionierung schafft Prioritäten: Welche Zielgruppen, welche Stärken, welche Botschaften – und was lassen wir weg?
02
Was unterscheidet Positionierung von Marketing?
Positionierung ist die Grundlage: Wer sind wir, für wen, warum wir? Marketing ist die Umsetzung: Wie kommunizieren wir das? Ohne Positionierung wird Marketing beliebig.
03
Wie entwickelt man eine Positionierung?
Durch Analyse (Stärken, Zielgruppen, Wettbewerb), Dialog (Team, Führung, ggf. Bewohner/Mitarbeitende) und Verdichtung (Kernbotschaft, Differenzierung, Beweis). Dann erst Sprache und Formate.
04
Was ist ein Alleinstellungsmerkmal in der Pflege?
Etwas, das ihr besser/anders macht UND das für eure Zielgruppe relevant ist. Nicht: wir sind nett und kompetent (das sagen alle). Sondern: konkrete Spezialisierung, besondere Kultur, spezifisches Angebot.
05
Wie bleibt Positionierung lebendig?
Durch regelmäßige Überprüfung (jährlich), Einbindung des Teams, Anpassung bei Veränderungen (Zielgruppe, Markt, Angebot). Positionierung ist kein Einmal-Projekt, sondern ein Orientierungsrahmen.
06
Wann ist eine Neupositionierung nötig?
Wenn sich Zielgruppe, Angebot oder Markt grundlegend ändern – oder wenn die aktuelle Positionierung nicht mehr zur Realität passt. Signale: sinkende Relevanz, unpassende Bewerbungen, verlorene Differenzierung.
07
Wie kommuniziert man eine neue Positionierung intern?
Durch Beteiligung (nicht Verkündung), klare Erklärung (warum jetzt?), konkrete Beispiele (was ändert sich?) und Zeit für Gewöhnung. Teams müssen verstehen, bevor sie tragen können.