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Was ist Employer Branding in der Pflege wirklich?
Employer Branding ist kein Designprojekt, sondern ein Orientierungssystem: Wofür stehen wir als Arbeitgeber, was ist hier besonders – und was nicht? Es macht Kultur und Führung sichtbar, damit Bewerber Erwartungen bilden können, die im Alltag stimmen.
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Warum ist Employer Branding wichtiger als Recruiting?
Recruiting ist die Maßnahme – Employer Branding ist die Grundlage. Ohne klares Arbeitgeberprofil werden Kampagnen teurer, Bewerbungen unpassender und Fluktuation höher, weil Versprechen und Realität auseinanderlaufen.
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Wie startet man ein Employer Branding Projekt in der Pflege?
Start mit Klarheit: 1) Wer seid ihr heute (Realität), 2) wen wollt ihr anziehen, 3) welche Stärken sind belegbar, 4) welche Routinen/Führung stützen das? Danach erst Botschaften, Formate und Kanäle.
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Wie wirkt Employer Branding im Alltag?
Es wirkt, wenn es Entscheidungen vereinfacht: Sprache wird konsistenter, Führung wird sichtbarer, Onboarding klarer, Teamkommunikation ruhiger. Employer Branding ist dann spürbar, wenn es nicht nur außen, sondern innen gelebt wird.
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Welche Fehler zerstören Employer Branding?
Floskeln, Übertreibungen, uneinheitliche Führung, widersprüchliche Aussagen und Kampagne ohne Alltag. Der größte Fehler: eine schöne Story erzählen, die das Team nicht wiedererkennt.
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Wie wird Employer Branding messbar?
Über Recruiting-KPIs (Qualität der Bewerbungen, Conversion Karriereseite, Time-to-Hire) plus Stabilitäts-KPIs (Fluktuation, Krankenstand-Trends, interne Empfehlungsrate). Wichtig: Vorher/Nachher und ein fester Review-Rhythmus.
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Warum verlassen Pflegekräfte Einrichtungen trotz Employer Branding?
Weil Branding allein keine Probleme löst, wenn Führung, Dienstpläne, Einarbeitung oder Teamklima nicht passen. Employer Branding kann Erwartungen klären – aber wenn Realität dauerhaft dagegenläuft, kippt Vertrauen.